Blizzard Hausputz

Vor ungefähr fünf Jahren fuhr ich mit einem Freund von New York nach Michigan, als wir uns plötzlich mit Mutter Natur im schlimmsten Kampf befanden. Wie wir überlebten, war ein direktes Zeugnis von der Kraft des Gebets, um uns durch eine erschütternde Erfahrung zu bringen. Es geschah mitten im Winter.

Finden Sie heraus, ob Sie innerhalb der Geschichte herausfinden können, welcher Teil des HEAR-Prinzips verwendet wurde (Haben Sie eine Leidenschaft, Entertain die Möglichkeiten, Handeln Sie auf Ihrer Intuition, Erinnern Sie sich, wer Ihnen geholfen hat).

Genießen!

Wir waren auf dem Weg von New York nach Michigan und waren ohne Zwischenfälle siebenhundert Meilen gefahren, als mein Freund und ich beschlossen hatten, an einer Tankstelle in einer kleinen ländlichen Stadt in Kanada anzuhalten. Es war Zeit für Kaffee und einen kurzen Abstecher ins Badezimmer. Ich stieg aus dem Auto und sah zum Himmel auf. Es war dunkel und bedrohlich, fast schon ahnungslos. Die Luft war unangenehm feucht und es nieselte leicht.

Ich ging zur Toilette und eilte zurück zum Auto. Obwohl der Gastank nur halb leer war, empfand ich es als am besten, ihn aufzufüllen. Normalerweise hätte ich gewartet, bis die Tankanzeige ein Warnschild aufblitzte. Ich füllte es jedoch auf, bezahlte es mit einer Kreditkarte und eilte zurück auf die Autobahn.

Zu meiner Freude begann es zu schneien. Aber im Handumdrehen wirbelte es immer härter herunter und reduzierte die Sichtbarkeit stark. In wenigen Minuten war es dunkel, und ich musste das Auto langsamer machen. Zum ersten Mal in dieser Nacht zog sich mein Bauch zusammen.

Die Straßen verwandelten sich schnell in Eis und der Wind wehte mit jeder Minute stärker. Es fühlte sich an, als würde ich ein kleines Flugzeug durch Turbulenzen steuern. Wir mussten schnell ein Hotel finden.

Schließlich sahen mein Freund und ich kurz vor der Ausfahrt, was wir beide für ein Zeichen für Hotelunterkünfte hielten. Der blendende Sturm machte es uns schwer, es klar zu sehen, aber wir beschlossen, eine Chance zu ergreifen und die Autobahn zu verlassen.

Etwa eine Meile weiter sahen wir ein einsames Auto vor uns. Da wir dachten, sie wären aus der Gegend, folgten wir ihnen, aber nach wenigen Minuten merkten wir, dass sie auch verloren waren. Wir hatten keine andere Wahl, als den umgekehrten Weg zu gehen.

Das Auto auf der schmalen zweispurigen Straße zu wenden, war keine leichte Aufgabe. Der Wind heulte um uns herum drohend. Die Möglichkeit, in die Gräben gezogen zu werden, war real – sehr real. Mit der größten Konzentration, die ich aufbringen konnte, holte ich tief Luft und schwang das Auto zentimeterweise hin und her, um sich umzudrehen.

Plötzlich drehten sich die Hinterräder wie verrückt.

Es war ein widerliches Gefühl. Trotz der Gefahr, noch tiefer in den Schnee einzutauchen, schaukelte ich weiter, bis die Räder endlich anhielten und der Wagen wie durch ein Wunder nach vorne schleuderte.

Gott sei Dank.

Wir gingen den anderen Weg, mein Herz klopfte wild. In der geisterhaften weißen Landschaft war kein Lebenszeichen zu sehen. Mein Freund überredete mich, wieder auf die Autobahn zu kommen und vielleicht eine Überführung für provisorische Unterkünfte zu finden, bis der Sturm vorbei war.

Ich schaute auf den Gaszähler. Unglaublich war es immer noch voll.

Ich hockte über das Lenkrad und kniff die Augen zusammen. Ich versuchte, durch den heulenden Schneesturm die Rampe zu finden, aber es war fast unmöglich zu sehen, wohin ich wollte.

Ich erinnerte mich irgendwie daran, dass ich in meiner rechten Tasche einen kleinen Stein trug, auf dessen Oberfläche GLAUBEN stand. Meine rechte Hand zitterte, als ich den glatten, polierten Stein berührte. Ich schloss die Hand um den Stein, schloss die Augen und murmelte: "Lieber Gott, bringen Sie uns bitte auf die Autobahn zurück. Bitte führen Sie uns jetzt nach Hause."

Als ich meine Augen öffnete, senkte sich mein Mund vor Erstaunen. Wir hatten es bis zur Autobahnauffahrt geschafft! Wie wir dorthin kamen, werde ich nie erfahren.

Ich packte das Lenkrad und fuhr langsam die vereiste Rampe hinauf, wobei ich mich voll und ganz auf die kleinen gelben Reflektoren verlassen konnte, die im Schein der Scheinwerfer des Autos schimmerten. Endlich wieder auf der Autobahn, setzten wir die verräterische Reise fort und fuhren die meiste Zeit im Schneckentempo.

Einige Stunden später sahen wir in der Ferne mehrere Lichtstrahlen, die einer kleinen, geschäftigen Stadt ähnelten. Ich atmete erleichtert auf.

Als wir näher kamen, sahen wir, dass es keine Stadt war – es war ein Haufen Autos und Lastwagen, die in den Gräben (auf beiden Seiten der Straße) steckten, wobei ihre Scheinwerfer den schneebedeckten Nachthimmel beleuchteten und kreuzten.

An diesem Punkt verschwanden vergangene und aktuelle Probleme völlig aus meinem Kopf. Ich entschuldigte mich geistig allen, die mir in der Vergangenheit "Unrecht" getan hatten. Ich habe alle meine Ressentiments, Wut und Ego-Probleme veröffentlicht. Meine größte Sorge an diesem Abend war, lebend nach Hause zu kommen. Noch nie hatte ich in einer Nacht so viel geistiges Hausputz gemacht!

Neun Stunden später sahen unsere müden, trüben Augen das schönste Zeichen, das wir je gesehen hatten:

BRÜCKE IN DIE USA, 27 MEILEN.

Wir waren zu Hause.

Wer sagt, dass Gott nicht weiß, wie er einen guten Grund für den geistigen Hausputz geben kann?

Er hat sogar für das Gas bezahlt. Die Gebühr wurde nie auf meiner Kreditkarte angezeigt!



Source by Stephen Hopson

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